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Liebe Spiesheimerinnen und Spiesheimer!

Ein sehr außergewöhnliches und herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Zeit für eine Rückschau und Zeit, den Blick nach vorne zu richten.

Was wir uns der Tradition gemäß für das nächste Jahr wünschen, sind in erster Linie Glück und Gesundheit.

Betrachten wir in unserer Rückschau das Jahr 2021. Es ist das zweite Jahr in dieser unsäglichen CoronaPandemie. Hatten wir Ende 2020 noch die Hoffnung, dass wieder Normalität in unser Leben einzieht, stehen wir heute am Ende des Jahres wieder vor der Realität, dass unser Leben und unser Tun immer noch in großen Teilen durch die Pandemie fremdbestimmt wird.

Auch das jetzige Jahr wird uns in ganz besonderer Erinnerung bleiben. Wir standen weiter vor neuen, herausfordernden Aufgaben. Unsere Belastbarkeit, unsere Geduld und unsere Zuversicht wurden auf eine harte Probe gestellt. Bleibt da das Glücksempfinden auf der Strecke? Ich denke nein, konnten doch einige Dinge in unserer Gemeinde umgesetzt werden, trotz Corona, trotz vieler Einschränkungen. Unser Neubaugebiet „An der Gänsweide“ konnte vollständig erschlossen werden. Viele junge Familien, auch von außerhalb, fanden den Weg in unsere Gemeinde. Für einige Spiesheimer bot sich durch den Grundstückskauf die Möglichkeit, in der Heimat zu bleiben. Ein gutes Zeichen, ein gutes Gefühl.

Eine große Aufgabe, die unsere Gemeinde modernisiert und weiter attraktiv machen wird, steht nun an. Spiesheim wird an das Gasnetz angeschlossen und erste Arbeiten wurden bereits ausgeführt. Im Zuge dieser Arbeiten wird die Straßenbeleuchtung komplett erneuert, die Stromtrassen werden in die Erde verlegt und gleichzeitig erhalten wir ein modernes, schnelles Glasfasernetz. Die Arbeiten im Ort werden im Frühjahr 2022 beginnen, die Gasnetzzuleitung wurde soeben verlegt und die Arbeiten sind diesbezüglich abgeschlossen.

Die Planungen für den Neubau unseres Sportheimes laufen. Im nächsten Jahr soll endlich auf dem Friedhof nach langen und zähen Vorarbeiten ein Rasenund Baumgrabfeld entstehen. Der Platz am Oberbrunnen wird nun auch hoffentlich mit den letzten anstehenden Arbeiten fertiggestellt werden. Sie sehen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, trotz Pandemie geht es in unserer Gemeinde voran.

Was leider Gottes in den letzten beiden Jahren auf der Strecke geblieben ist, ist das gesellige Zusammenleben. Das, was gerade in unserer Gemeinde ein großes Gewicht hat. Gerne wurden die vielen Veranstaltungen, die wir geplant hatten, nicht abgesagt. Aber die Umstände ließen in den meisten Fällen keine andere Entscheidung zu. Ich bedaure das zutiefst, aber ich stehe in der Verantwortung und habe neben der politischen auch eine große moralische Verpflichtung Schaden von uns allen abzuwenden. Ich denke, Sie alle stimmen mit mir darüber ein. Hier bleibt uns nur die Hoffnung, dass in 2022 viele kulturelle Veranstaltungen unser Gemeindeleben wieder auf Trab bringen.

Was uns alle verbunden hat, war aber die Tatsache, dass aufgrund der Gegebenheiten Kreativität und Flexibilität gefordert waren. Und: Wir kamen mehr in Kontakt mit der Familie oder den Nachbarn, aber vor allem mit uns selbst. Ich bin mir bewusst, dass gerade viele Berufstätige und Selbstständige in unserer Gemeinde mit existenziellen Nöten zu kämpfen hatten und vielleicht immer noch in der Ungewissheit leben müssen, wie es weitergeht. Hier gilt es für uns alle zusammenzuhalten und uns gegenseitig zu stärken.

Zum guten Schluss: Ich blicke mit Stolz und Dankbarkeit auf meine Mitarbeiter/-innen in der Kindertagesstätte, die seit zwei Jahren eine unfassbar großartige Arbeit leisten, bei allen Schwierigkeiten, die diese Pandemie mit sich gebracht hat.

Ich danke aber auch den Eltern unserer Kita-Kinder für ihre Geduld, ihre Einsicht und ihr Verständnis. Ich weiß, wir haben Ihnen viel abverlangt.
Ein großer Dank meinen Gemeindearbeitern und den fleißigen Mitarbeitern unserer Sängerhalle.

Auch den Gemeinderat und die Ausschüsse möchte ich an dieser Stelle nicht vergessen, denn ohne die Damen und Herren in diesen Gremien sind die vielen Arbeiten, die geplant und umgesetzt wurden, nicht möglich.

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger. Ich wünsche Ihnen persönlich, im Namen meiner Familie und im Namen meiner beiden Beigeordneten noch eine schöne Adventszeit und ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest. Für 2022 wünsche ich Ihnen Glück und Gesundheit, trotz Corona, verbunden mit der Hoffnung, dass wir uns bei dem ein oder anderen Fest wiedersehen. Und mein ganz besonderer Wunsch: Bleiben Sie gesund!


Ihr
Hans Philipp Schmitt
Ortsbürgermeister

 

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